als junger mensch war ich eine zeitlang schwer begeistert von holland, bis ich rausfand, das hollaender noch spiessbuergerlicher sind als deutsche, nur ohne gardinen und mit schlechtem essen.
bis dahin und auch noch danach fuhr man aber regelmaessig nach amsterdam, erst um zu kiffen und abenteuer zu erleben, spaeter dann um einfach zu shoppen oder bands zu sehen, die es nicht bis ins kerneuropa verschlagen wuerde... oder einfach, weil es nicht weit ist..
ob bekifft oder nicht, ein abstecher beim fort van sjakoo gehoerte immer dazu. da gabs die neusten internationalen anarchoblaettchen und die obskursten deutschen antifa-magazine, die nicht mal der heimatliche infoladen vorraetig hatte.
ausserdem fesche mode fuer vermummungsfreunde und im untergeschoss den bizarren plattenladen staalplaat.
nun war ich schon lange nicht mehr in amsterdam, aber fort van sjakoo gibt es immer noch.
und in der hood treibt man sich als geneigter besucher eh mal rum, also reinschauen.
und wers nun garnicht bis holland schafft, kann auch online allerhand gutes politische buchmaterial ordern.
het Fort van Sjakoo
Jodenbreestraat 24
1011 NK Amsterdam
The Netherlands
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mutant, 13. Februar 2005, 17:52