www.antjes-kaaswinkel.de
Pappelstr, Bremen-Neustadt
Antjes Kaaswinkel gab es schon, als ich noch ein junges Maedchen war. da haben schon mal den einen oder anderen kaese gekauft, besonders bei speziellen gelegenheiten wie weihnachten etc.
das die welt da draussen sich von jungem gouda etc ernaehrte, war mir nicht bewusst.
nun wohnt mal leider weit entfernt, aber ab und an gehen wir immer noch da hin und kaufen leckere sachen vom regal und auch mal was aus dem giftschrank, so richtig runny.
mittlerweile fuehrt nicht mehr antje den laden, sondern ihre tochter heike, aber immernoch kann man die vielen tollen kaese probieren und wird hervorragend beraten.
Fiegenstr., Bremen-Walle
Konventionelle Baecker haben meist den Nachteil, das ihre Backwaren aus Backmischungen gemacht werden, die jeden Tag der Bäko-Lastwagen anliefert. dementsprechend schlecht schmecken sie und wenn man eine Backware mal laenger als einen Tag aufhebt, dann ist sie gleich garnicht mehr zu brauchen.
Aber der Mensch will auch nicht jeden Tag Koernerbrot essen, egal wie gesund das sein mag.
Ab und an wird mal in
Grashoffs Deli etwas Entenpastete erworben und dazu das beste Ciabatta der Stadt, oder ein wunderbar frisches Graubrot mit leckerer Kruste.
Und man fragt sich: wer mag dieses Brot wohl gebacken haben?
Naja, das war eben ein kleiner Baecker in einer kleinen Strasse mitten in Walle. Dort kosten die Brote nur die Haelfte und leckere Broetchen gibt es auch; als einer der wenigen Bremer Baecker bietet Schroeder auch noch Zwiebackbroetchen an und sogar Kuemmelstangen sollen gesichtet worden sein.
Lohnt sich!
auf maerkten einkaufen gehn fand ich schon immer toll.
als kind, wenn die grosstante zu besuch war, ging es oft auf den domshofmarkt.
dort konnte man in den 70er jahren noch lebende tiere kaufen, huehner und kaninchen.
tante erna aus brake holte dort ein paar kaninchen (muckis genannt), die wurden bis zum winter gemaestet und dann kam onkel august und hat die geschlachtet.
ich wollte die eigentlich nicht essen dann, aber wenn sie weihnachten auf den tisch kamen, waren die guten vorsaetze vergessen.
heute ist der domshofmarkt nur am samstag gut besetzt und wird allgemein von grosshaendlerstaenden beherrscht. die haben zwar alles, auch sehr exotische dinge oder teure spielereien wie gebackene rote beete aus frankreich, aber das macht keinen markt aus und wenn ich geld verbrennen will, gehe ich zu
grashoff (das wird eine andere geschichte).
wer vollbepackt mit leckeren sachen nach hause kommen will, um den ganzen tag zu kochen und dabei auf franzoesischen chichi (jakobsmuscheln, fettleber etc) verzichten kann, der geht zum findorffmarkt.
da gibt es tuerkische opis, die sachen von ihrer parzelle verkaufen (dort kaufen: zb portulak, rukola, minze), so richtige landmenschen in cordhosen und dicker brille, wo die schmutzraender(erde) schon in die haende eingewachsen sind und man alles fuer guenstig bekommt, zb selbstgemachte wurst, eier, gemuese und blumen.
ausserdem der beste metzger weit und breit, der in der norddeutschen tiefebene luftgetrocknete mettwuerste zaubert, die sich vor italienischer salami nicht verstecken muessen, tollen schinken("privatschinken") und hervorragende leberwurst.
aenne hat zwar keine wachteleier mehr, aber dafuer muss man bei ihr immer probieren, eine zwetschge, ein stueck apfel, was grade lecker ist.
bei den oekos von der martfelder
steinofenbackstube gibt es leckeres kernkraft-brot, an samstagen kann man bei den anderen martfeldern perlhuehner, kartoffeln und kraeuter kaufen(zb den frankfuerter gruene sauce strauss), biokaese gibts auch(nussbaum), oder konventionellen kaese vom hollaender, frische tapas von debus, die sehr lecker sind, aber besser schmecken, wenn man nicht vom chef bedient wird, weil der ein elender schwaetzer ist und so weiter, und so fort.
der markt wird hauptsaechlich bevoelkert von angebio-ten menschen ab mitte 30, diese "jungen" familien eben, die in findorff so wohnen. man nimmt es in kauf, denn die sind wohl die hauptkunden bei den biostaenden.
wer todesmutig ist, kann am samstag nach dem marktbesuch in der orange(direkt angrenzend) einkehren und dort fruehstuecken, ueberwiegend studentisch gepraegt.
wer schlau ist, geht beim laden von vivolovin vorbei(ebenfalls direkt angrenzend) und sich dort einen leckeren biowein holen und den zuhause verkosten.
wen es auf die falsche seite der weser verschlagen hat, der schlage den weg zum delmemarkt ein (pappel/ecke delmestr), der ist zwar klein, hat aber einen ganz tollen gemuesestand (siehe oben, dicke brille etc).
DOMSHOF /
täglich 8.00 - 14.00 Uhr, samstags von 8.00 - 15.00 Uhr
FINDORFF / Neukirchstraße
Di., Do. und Sa. 8.00 - 13.30 Uhr
NEUSTADT / Delmestraße
täglich 8.00 - 13.00 Uhr
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