Settantotto: Wundervoll


Wer sich in die seichten Gebiete des eigenproduzierten Pro7-Abendprogramms begibt, hat vielleicht vor einigen Monaten mitbekommen, dass Ex-BroSis-Bandmitglied Giovanni Zarella zusammen mit seinem Kumpel in Köln-Rodenkirchen ein italienisches Restaurant eröffnet hat. Da wollten meine Kinder, die wie Fliegen am Bildschirm klebten, wenn die Folgen kamen, unbedingt mal hin.

Und was soll ich sagen: es lohnt sich. Die Preise sind zwar gehoben, die Speisen jedoch frisch zubereitet und superlecker (mein Favorit: die Vorspeisenplatte und die Pizza mit der Zahl, die auch das Lokal im Namen trägt, nämlich 78. Das ist das Jahr, in dem die Eigner geboren wurden). Und da auf Pro7 inzwischen andere Säue über den Schirm getrieben werden, war auch genügend Platz und kein Reservierungsstau mehr.

Settantotto (Webpräsenz bietet auch nur die Adresse)

Hauptstr. 47
50996 Köln (Rodenkirchen)
Tel.: 0221 - 392645

Preise: €€€


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Divan: Essen wie ... in der Türkei


Ein gutes Zeichen für ein Lokal: Kein Platz mehr frei. Ein gutes Zeichen für ein türkisches Lokal: viele türkische Gäste. Beides ist bei Divan der Fall, einem Restaurant, das von vorne zunächst nur aussieht wie ein Imbiss - aber was für einer. Blitzsaubere Theke, die Ware in gleißendes Licht getaucht, sind schon die Döner "to go" eine Offenbarung.

Im Restaurant, das man über eine Treppe erreicht dann an Glastischen mit geäztem D-Logo eine fast endlose Karte mit türkischen Spezialitäten, von denen sowohl der Klassiker (Dönerteller) schmeckte wie auch der Grillteller oder der Lammspieß. Gekrönt wurde das ganze durch den leckeren Nachtisch sowie besten türkischen Tee sowie Kaffee. Dass es beim Türken keinen Milchkaffee gibt, ist eigentlich die logische Konsequenz.

Preise: €€

Divan
Frankfurter Straße 55
51063 Köln


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Petit France - Berrenrather Hof


Manchen Lokalitäten merkt man ja gar nicht an, was in Ihnen steckt. Durch einen guten Tipp von Freunden landeten wir im "Berrenrather Hof", einem von außen gut bürgerlichen Lokal, in dem beste französische Hausmannskost serviert wird. Von außen ist das nur an dem "Petit France"-Schild zu sehen.

Auf der Speisekarte stehen hauptsächlich Gerichte aus dem Elsass, allen voran natürlich die legendären "Flammkuchen", die auf einem Zeichenblockgroßen Holztablett von der freundlichen Bedienung serviert werden. Zu herrlich frischem und herbem Cidre genießt man die verschiedenen Varianten oder eines der anderen frisch zubereiteten Gerichte aus unserem Nachbarland. Und wenn man kann, als Nachtisch Crepes mit Erdbeeren.

Tres bien!

Petit France im Berrenrather Hof
Berrenrather Str. 221/Ecke Sülzburger Str.
50937 Köln

www.berrenrather-hof.de

Preise: €€€


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Selam


Ein Essvergnügen der besonderen Art bietet das Selam in Köln-Ehrenfeld. Das äthiopische Restaurant serviert die Hauptspeisen nämlich mit Fladenbrot, und das wird mit den Fingern gegessen: Ein wenig Fleisch, Gemüse oder Soße drauflegen, zusammenfalten und hinein damit...

Das muss man mögen, auf Wunsch gibt es wohl auch Besteck, aber wer würde beispielsweise beim Chinesen nicht mit Stäbchen essen? Und der besondere Geschmack der Speisen entfaltet sich - behaupte ich einfach mal - erst in Kombination mit dem leicht säuerlichen Brot, das auf einem Riesenblechteller serviert wird. Die Zutaten sollten erst kurz vor dem Verzehr darauf gelegt werden, sonst "suppt" das Brot durch und ist nicht mehr verlustfrei zu genießen.

Als Getränke serviert das Selam Weine aus Afrika, unter anderem auch einen Honigwein, sowie die gesamte Palette der in deutschen Restaurants üblichen Getränke, inklusive Säfte und Cocktails. Auf der Website gibt es Fotos, Zeitungsberichte und die komplette Speisekarte. Fazit: Lecker, preiswert, und eine sehr nette Bedienung.

Selam
Ehrenfeldgürtel 91
50823 Köln
Tel/Fax.: 0221 / 9520352
Website www.selam-restaurant.de
Kategorie €


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